Der Helden Wahnsinn

Die Tragödien von Sophokles, seine „Antigone“ oder sein „Ödipus“, gehören zum Grundbestand der abendländischen Kultur. Und doch tun wir uns schwer mit ihnen. Sie wirklich ernst nehmen heißt, sie in ihrer Fremdheit wahrnehmen und uns von den Alten etwas sagen lassen, das uns Modernen verlorenging. Sophokles „Aias“ kann uns dann mehr sagen als uns lieb ist.

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Aus dem Dachsbau

Was ist also am Ende zu sagen? Beim Konzert rufen wir mitteilsamen Frontmänner und -frauen zur Ordnung: Nicht quatschen, spielen! Beruhigend wäre Dirk von Lowtzows „Aus dem Dachsbau“ für uns Konzertgänger nur, wenn mit den rund 80 Texten um A und Z, die zukünftigen Konzerte auch 80 Songs stark wären. Dann könnte man dieses Gequatsche gut ertragen. Die längeren Pausentexte könnte man dann ja für’s Bierholen nutzen.

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Biedermann und die Borg-Animateure

Viel besser als auf die braune Gefahr passt das Frischsche Lehrstück auf eine neue Bedrohung, eine die keinen Hehl aus ihren Absichten macht und die längst in unsere Häuser eingezogen ist. Nicht in den Dachböden sammeln sie mühsam ihren stinkenden Brennstoff. Sie haben sich längst in den Wohnstuben und Kinderzimmern eingenistet, in unser Innerstes und unsere Köpfe – Es sind die „vier apokalyptischen Reiter“ des Silicon Valley.

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Wir haben die Wahl

Alles in einem zu bekommen, verwandelt alles zu Nichts. Noch jede List, die im Namen des Wahren und Schönen gegen den Listigen versucht wurde, endete im heillosen Unglück des kleinen, trügerischen Erfolgs. Listiger als der listenreiche Verführer sein zu können, in diesem vom Teufel inspirierten Glauben liegt die tödliche Hybris, die die klügsten Menschenkinder dem gefallenen Engel zugehören lässt.

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